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Allergie : Zusammenleben mit Bakterien

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Allergie

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Warum ein Zusammenleben mit Bakterien?

Die Bakterienkulturen auf der Haut, in den Atemwegen, in der Scheide und im Verdauungsrohr geben den menschlichen Abwehreinrichtungen die Möglichkeit, sich jederzeit zu zu üben und Antikörper zu bilden. Der Darmraum hat dafür eigene "Brutstätten" für spezielle Abwehrzellen, die sogenannten Peyer'schen Plaques. Sie sind für die Ausbildung der T3/4 und B Lymphozyten zuständig. Im Darmrohr alleine leben über 7 x 1012 Bakterien, also 700 Milliarden Keime. Das verlangt die Anordnung der meisten Abwehreinrichtungen rund um das Darmrohr.

Unser Darm ist nicht nur Verdauungsorgan, er ist das Abwehrorgan.

Wenn allergische Prozesse im Darmraum die Zotten (siehe Abb.4 und Abb.5) und die Schleimhaut zerstören, dann sind auch die Abwehreinrichtungen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erfolgen solch allergische Prozesse bereits im Säuglings-oder Kleinkindesalter, bleiben tiefe und lebenslange Eindrücke im Immungedächtnis zurück. Die allergisierenden Eiweiße sind in dieser Altergruppe die Primärantigene der Kuhmilch (Lactalbumin) und dem Hühnerei (Ovalbumin) und müssen bei den unter Abb.1 und Abb.: 2 angeführten Erkrankungen über einen langen Zeitraum strikt gemieden werden.

Jeder Durchfall, jede Verstopfung irritiert diese Systeme. Bei allergischen Reaktionen treten im Darmraum enorme Zertsörungen am Zotten - und Schleimhautorgan und an den Peyer'schen Plaques auf. Zugleich verändert sich der Bakterienrasen gewaltig. Ganze Kulturen verschwinden und mit ihnen die Produzenten von wichtigen Abwehrkörpern. Solche Störfaktoren sind Auslöser oder tragen zur Chronizität einer Erkrankung bei. Daher lassen sich auch chronische Krankheiten über die Diät ohne Kuhmilch und Hühnerei (Werthmann ) sehr gut positiv beeinflußen.


Abbildung 1:

Die DARMALLERGIEN und FOLGEKRANKHEITEN

 

  • Atemwegserkrankungen
    Schniefen der Säuglinge
    Bronchitis spastica
    asthmoides Asthma bronchiale
    Heuschnupfen
    Pollenallergie
    Nasen-, Nebenhöhlenerkrankungen
  • Hautkrankheiten
    Vierziger
    Milchschorf
    Neurodermitis
    Dermitis seborrhoides Vitiligo
  • Magen-, Darmkrankheiten
    Pförtnerkrampf (Pförtnerkrampf)
    Nabel- oder andere Koliken
    Durchfall
    Verstopfung
    Blähungen
    Magen-Darm-Geschwüre
    Kolitis-Syndrom (Beschwerden aller Art)
  • Gelenkserkrankungen
    Gelenksentzündung
    Monarthritis juvenilis rheumatica
    Polyarthritis rheumatica (Primär chronische)
    Weichteilrheumatismus
  • Immunstörungen
    Infektanfälligkeit der Kinder
    Eitrige chronische Mittelohrentzündung
  • Nervenkostum
    Unruhe
    Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
    Konzentrations- und Merkfähigkeitsverlust
  • Osteoporose
    Zahnkaries
    Pulpentoter Zahn

Abbildung 2: Vikariation nach RECKEWEG

D A R M

Exkretions phase

Reaktionsphase

Depositionsphase

Imprägnationphase

Degenerationsphase

Ektoderm Speichel
Schnupfen
DERMATITIS
Furunkel
Stomatitis, Soor
Herpes Zooster
Warzen,
Atherom
Nasenpolypen
Migräne
Leukoplakie
ASTHMA
Ulcus ventr./duodeni
Chronische
Dermatitis
LUPUS
Basaliom
Entoderm Magen-Darmsäfte
Galle,
Pankreassaft
Colitis-Syndrom
Enteritis,Parotits
Hepatitis
Cholangitis
Obstipation
Megacolon
Struma,Silikose
Cholelithiasis
Asthma,
Ulcus ventr/
duodeni
Infektanfälligkeit
Carcinom d.Pankreas
Gallenblase
Magen-Darm
Mesenchym Antikörperbildung Abszess,
ANGINA
Typhus
APPENDIZITIS
POLYARTHRITIS
ADIPOSITAS
Gicht
Lymphdrüsen-
schwellungen
Lymphatismus Leukämie
Mesoderm Milchsäurebildung
Absonderung der serösen Häute
Cystitis
Pyelitis
Nephritis
Prostatitis
Salpingitis
MUSKERHEUMA
Myogelosen
Rheuma
Hydronephrose
Vorstadien von
Tumoren
Carcinom der
Haut, Genitalien